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Human Design für Kinder

Manifestierende Generatoren als Kind

Ein Kind vom Typ Manifestierender Generator hat oft schon drei Spiele angefangen, während die anderen noch die Kiste mit den Bauklötzen ausräumen. Es hat die Kraft eines Generators und dazu den Drang, sofort loszulegen. Für Eltern kann das beeindruckend sein. Und anstrengend.

So zeigt es sich im Chart und im Alltag

Im Chart ist das zweite Quadrat von unten farbig ausgefüllt, also definiert. Das ist das Sakralzentrum. Außerdem führt eine Verbindung von einem der Motorzentren bis hinauf zum Kehlzentrum. Daraus entsteht eine Energie, die reagiert und am liebsten sofort handelt.

Im Alltag springt so ein Kind gern zwischen Beschäftigungen hin und her. Es lässt Schritte aus und findet eigene Abkürzungen, die manchmal genial sind und manchmal einen zweiten Anlauf brauchen. Warten fällt ihm schwer, und langsame Mitspieler machen es ungeduldig.

Das Springen bedeutet nicht automatisch, dass es sich schlecht konzentrieren kann. Oft lernt dieses Kind genau so: vieles kurz anfassen, das Wichtige herausziehen und weiter. Fällt ihm das Dabeibleiben über lange Zeit schwer und leidet es darunter, sprich bitte mit einer Fachperson.

Erst antworten, dann Bescheid sagen

Die Strategie heißt wie beim Generator: reagieren, also mit dem Bauch auf ein Angebot oder eine Frage. Dazu kommt ein zweiter Schritt, den es nach und nach lernt: den anderen zu sagen, was es vorhat. „Ich bau draußen weiter“ reicht schon. Wer vorher Bescheid weiß, fühlt sich weniger überrumpelt, und das Kind stößt auf weniger Widerstand.

Für dich heißt das: Fragen stellen, die sich mit Ja oder Nein beantworten lassen, und die Antwort ernst nehmen. Das Bescheidsagen könnt ihr üben wie ein kleines Spiel, zum Beispiel mit einem Punkt für jede Ansage, die ihr abends beim Essen zusammenzählt.

Muss es alles zu Ende bringen?

Diese Frage stellen sich viele Eltern. Bei Manifestierenden Generatoren hilft eine Unterscheidung. Was aus Begeisterung angefangen wurde und dann nicht mehr passt, darf manchmal liegen bleiben. Pflichten wie Hausaufgaben oder Zimmeraufräumen bleiben trotzdem. Leichter gehen sie mit dem, was diesem Kind ohnehin guttut: Abwechslung und sein eigenes Tempo. Zehn Minuten Mathe, eine Runde um den Block, noch einmal zehn Minuten.

Bewegung und Abwechslung

Auch diese Kinder brauchen viel Bewegung, am besten mit Abwechslung. Ein Tag mit fünf verschiedenen Dingen bekommt ihnen besser als ein Tag mit einer einzigen langen Aufgabe.

Wenn es knirscht

Frust und Ärger sind bei diesem Typ die Warnzeichen. Sie zeigen sich, wenn das Kind dauernd gebremst wird oder etwas tun muss, zu dem sein Bauch nie Ja gesagt hat. Zufriedenheit zeigt dir dagegen, dass es in seinem eigenen Tempo unterwegs ist.

Wie sich das bei deinem Kind äußert, prägen auch seine Autorität und sein Profil.

Fragen und Antworten

Ist ein Manifestierender Generator eine Mischung aus zwei Typen?

So wird es oft erklärt. Genauer gesagt ist es ein Generator, bei dem zusätzlich ein Motorzentrum mit dem Kehlzentrum verbunden ist. Deshalb beginnt die Strategie wie beim Generator mit dem Reagieren. Mehr dazu auf der Seite über Generator-Kinder.

Wie finde ich heraus, ob mein Kind diesen Typ hat?

Mit dem Chart. Du kannst es kostenlos berechnen. Dafür brauchst du Geburtsdatum, möglichst genaue Uhrzeit und Geburtsort.